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Sonthofen: Bombendrohnung per Mail

Front hood of German police car

Am Montag erhielt eine in Sonthofen ansässige Firma eine E-Mail in englischer Sprache, in der damit gedroht wird, eine Bombe am Firmengebäude zu zünden.
Die Explosion könne durch die Zahlung von 20.000 Euro in Form von Bitcoins verhindert werden.
Ersten Ermittlungen zufolge ist die E-Mail Teil einer Serie massenhaft verschickter E-Mails identischen Inhalts mit dem Ziel, durch die vermeintliche Bedrohung mit einer Bombe größere Geldbeträge zu erpressen.
Die Polizei rät dringend davon ab, auf die Forderungen einzugehen. Stattdessen sollte keinerlei Kontakt mit den Tätern aufgenommen werden. Die Polizei bittet weiterhin darum, zeitnah bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige zu erstatten und hierfür gesicherte Chatverläufe oder Screenshots auf einem Datenträger (z.B USB-Stick) mitzubringen.
Dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West sind aktuell weitere gleichartig gelagerte Fälle in Bayern sowie in Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen bekannt.
Im Allgäu ist derzeit nur der Fall aus Sonthofen bekannt. Hier hat die Kriminalpolizei Kempten (Allgäu) die Ermittlungen übernommen.